Lernstandsanalyse Klasse 1

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Die ersten Elterngespräche stehen an. Dafür habe ich einen  einfachen Lernstandsanalysebogen für Deutsch und Mathe entwickelt. Diesen hätte ich gerne schon zu Beginn des Schuljahres zum ersten Mal eingesetzt… Naja, manchmal kommen die Ideen eben erst später. 😉

Letzte Woche haben wir diesen schon mit den ersten Kids durchgeführt und es war ganz interessant zu sehen, wie dieser bearbeitet wird. Wir machen uns noch kleine Notizen und können es dann mit den Eltern auswerten.

Vielleicht kann der ein oder andere ihn ja auch gebrauchen oder als Anregung für einen eigenen Bogen nutzen.

https://drive.google.com/file/d/1MUePMLTdl1rZRtzVxhlVxehMXuoMSyNh/view?usp=sharing

https://drive.google.com/file/d/1F5pGEYxJ8_Wf73_RpU01ohcP1RH7fNgC/view?usp=sharing

 

Mein Klassenraum

Auweia, dieser Beitrag war schon seit Wochen in den Entwürfen. Nun soll er endlich einmal veröffentlicht werden… 😉

Die ersten Wochen sind vergangen und der Klassenraum der Unterwasserklasse hat nun Form angenommen. Noch immer sind nicht alle Lernwegsaufgaben fertig und perfekt einsortiert. Aber das ist ein Prozess, der auch im Laufe des Schuljahres noch passiert. Außerdem werden die Aufgaben immer ergänzt und verbessert, angepasst an die Klasse.

Die bunten Kisten sind super zum Verstauen der Hefte und Bücher der Schüler, aber auch für Materialien, wie Farbkästen, Schmierpapier, Klemmbretter, Knete, Whiteboards, Stift etc. Ich habe alle beschriftet und nun können die Kinder sich auch die jeweiligen Sachen selbstständig holen.

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Hinten befindet sich eine kleine Leseecke, die auch zur Arbeit mit Kleingruppen genutzt werden kann. Leider ist sie noch nicht wirklich gemütlich, da es dafür (im Moment?!) kein Geld von der Schule gibt. Sehr gerne hätte ich ein Sofa und einen Teppich.img_5137

Allgemein fehlen mir noch sämtliche Optionen zum flexiblen Sitzen. Da ich den kompletten Raum ohne finanzielle Unterstützung der Schule gestalten musste und dafür das Geld der Klassenkasse und auch mein privates Geld genutzt habe, sieht es deswegen hinsichtlich des Sitzens eher mau aus. Ich habe eine Wunschliste für die Klasse angelegt und werde diese für die Eltern online stellen, in der Hoffnung, dass ein paar Eltern etwas davon spenden. Es ist wirklich traurig, dass in Berlin an Bildung so viel gespart wird. Auch finde ich es immer noch sehr schräg, wie viel Geld man von seinem eigenen Einkommen für so etwas ausgibt, wenn man eine schöne und offenen Lernumgebung schaffen möchte. Die Kinder können nun erst einmal wählen, ob sie am Boden (mit Kissen), im Teilungsraum oder vor der Tür arbeiten möchten.

Für die Freiarbeit und Spiele habe ich auch einen kleinen Schrank. Hier gibt es u.a.  kleine Schreibtafeln, eine Knetkartei, eine Biegeplüschkartei, Tangram Ideen, Schablonen und. Die blauen und weißen Büros, die sich die Kinder selbstständig nehmen können, habe ich nun woanders hingestellt. Sie eignen sich super für das selbstständige Arbeiten in leisen Phasen.

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Auf dem Fenster und Fensterbrett befindet sich der Buchstabenweg (darüber habe ich schon einen Blogeintrag geschrieben), in Form einer Unterwasserstraße. Wenn mit einem neuen Buchstaben begonnen wird, klammern sich die Kinder immer zu Station 1 an der Leiter. Sie dürfen dann vier Stationen wählen. Im Anschluss wird im Tinto und dann im ABC Heft gearbeitet. Zum Abschluss gibt es einen kleinen „Buchstabentest“, ein Arbeitsblatt, das sich noch einmal mit dem Hören-, Erkennen-, Schreiben- und später auch Lesen des jeweiligen Lautes beschäftigt. So sehe ich, ob er gelernte Buchstabe auch wirklich verstanden wurde. Die Schilder für den Buchstabenweg habe ich nun auch ans Fenster geklebt, da so Platz gespart wird (vorher waren sie in Bilderrahmen auf dem Fensterbrett).

Erledigte Aufgaben kommen in die rote Deutsch/blaue Matheablage. Nach der Kontrolle gibt es einen Sticker dafür auf dem Lernweg. Für die Elternpost habe ich eine extra Ablage.

Die besprochenen Klassenregeln befinden sich an der Tür. Daneben sind die Klassendienste, mit den tollen Bildern vom Zaubereinmaleins.

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Auch neben der Tür ist ein Pocket Chart für die Lernwege der Kinder und eine Möglichkeit, bei Krankheit die Elternpost und Arbeitsblätter dort zu sammeln. Daneben hängt unsere Verhaltensleiter. Ich habe schon in den letzten Jahren damit gearbeitet. Allerdings habe ich sie nun etwas verändert. Zunächst wollte ich es ohne versuchen, habe schnell gemerkt, dass die Kinder neben der Möglichkeit als Gruppe auch ein individuelles Verstärkersystem brauchen. Jeder Tag beginnt für alle Kinder auf lernbereit. Sie können sich bis zum Superstar hocharbeiten. Hier geht es hauptsächlich um das Einhalten der Klassenregeln. Oben angelangt gibt es einen Sticker auf ihr Belohnungskärtchen. Wenn dieses voll ist, gibt es eine kleine Überraschung. Ihre Klammern verschieben die Kinder (nach oben, aber auch nach unten), so wissen sie immer ganz genau, wo sie stehen. 😉

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Die kleine Tafel neben der Tafel nutzen wir  für unsere Tagesplan, den Kalender, Hausaufgaben und das Wochenziel. Ein Tagesplanchef verschiebt den Pfeil (später wird er auch den Plan selbstständig an die Tafel hängen) Unser Kalenderdienst kümmert sich um den Wochentag, das Datum und das Wetter. Das jeweilige Kind kommt nach vorne und macht das mit der gesamten Klasse. Ich bin an der Seite und unterstütze nur, wenn es nötig ist.

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Die tollen Kärtchen für Tagesplan, Kalender und Wochenziele habe ich übrigens vom https://ideenreise-blog.de/ .

Unter dem Smartboard befinden sich unsere 100 Tage Schule. Auch dies übernimmt ein Kind: der 100 Tage Chef. Er/sie fragt nach dem Schultag und sucht dann Kinder aus, die

  • das Kärtchen einstecken dürfen
  • die Zahl durchstreichen dürfen
  • den Strohhalm in das Fach stecken dürfen

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Im Anschluss stelle ich immer noch eine passende Matheaufgabe (Wie viele Tage sind es noch bis zur 100? Der wie vielte Schultag ist übermorgen? In wie viel Tagen haben den … Schultag? etc.) Diese Aufgabe wird aber auch bald das jeweilige Kind übernehmen.

Neben der Tafel geht es in den Teilungsraum. Dieser wird von zwei Klassen genutzt. So richtig fertig ist der auch noch nicht, da ich mich erstmal auf den Klassenraum konzentriert habe. Dort gibt es aber noch einen großen Schrank, den ich zur Aufbewahrung von Materialien nutze.

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Mein Schreibtisch steht im Eck. Ich benutze ihn sowieso kaum, vielleicht um am Ende des Tages ins Klassenbuch einzutragen oder Dinge abzulegen. Er sollte so wenig Platz wie möglich wegnehmen. Ein kleiner Tisch daneben ist für die Kontrollablagen und die Elternpost. So richtig zufrieden bin ich aber damit noch nicht.

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Nachdenkzettel

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Ich habe in meiner Story auf Instagram meinen Nachdenkzettel gezeigt. Daraufhin kam die Nachfrage, diesen auch auf meinen Blog zu stellen. Wegen den Bildrechten war ich mir aber nicht sicher, ob ich das darf. Deswegen habe ich ihn noch einmal verändert, und kann ich ihn nun veröffentlichen.

Der Nachdenkzettel ist an die Klassen- und Schulregeln gebunden. Wenn ein Kind trotz mehrerer Verwarnungen sich an diesen nicht hält, muss ein Nachdenkzettel ausgefüllt- und dann zu Hause von den Eltern unterschrieben werden. Meistens schreibe ich den Eltern dann aber auch noch einmal eine Nachricht und erklären etwas ausführlicher, was denn passiert ist.

Der Zettel ist für jüngere Kinder gedacht und wird zusammen mit einem Lehrer oder Erzieher ausgefüllt.

https://drive.google.com/file/d/1tA5YPJNUAbpPq9xR1sFUKVeJEmRkCNHz/view?usp=sharing

 

Leseteppiche

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Immer wieder bin ich im Internet auf Leseteppiche gestoßen. Nach ein paar Recherchen habe ich mich dazu entschlossen, diese auch in meine Deutschstunden zu integrieren. Ich habe begonnen meine eigenen Leseteppiche zu erstellen und zu diesen einmal in der Woche eine Stunde anzubieten. Die Teppiche bauen aufeinander auf und richten sich nach der Reihenfolge der Buchstabeneinführung in meiner Klasse. Bisher sind das folgende Laute: M, A, L, O, I. Da wir in der nächsten Woche Erntedankprojektwoche haben, werde ich parallel dazu das E einführen, wegen dem Anfangsbuchstaben, normalerweise hätte ich mit einem Konsonanten weitergemacht.

Aufbau der Stunde:
Die Schüler arbeiten mit einem Partner. Jedes Kind bekommt seinen eigenen Leseteppich. Dann suchen sie sich einen Platz innerhalb oder außerhalb des Klassenraumes. Sie lesen sich die Laute, Silben, Wörter gegenseitig vor. Im Anschluss lesen sie noch einmal leise und malen alle Felder an, die sie schon lesen konnten. Danach kommt das Blatt in die Postmappe und wird zuhause mit den Eltern noch einmal gelesen.

Kinder, die noch Schwierigkeiten haben mit einem Partner zu arbeiten oder dem selbstständigen Erlesen arbeiten mit mir in einer Kleingruppe. Das hat bisher super geklappt.

Der Link bringt euch direkt zu meinen Leseteppichen.

https://drive.google.com/file/d/1DPVr7lBv9vcrOoLYQ0ZhvBqRY8BgAlT2/view?usp=sharing

 

Tierisches Bewegungsbingo

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Für den Sport- und Bewegungsunterricht habe ich ein tierisches Bewegungsbingo erstellt und lade das heute hoch. Eine Anleitung, wie es es spiele, ist auch in der PDF-Datei, aber es gibt natürlich noch viele andere Möglichkeiten… Die Bewegungen sollten vorher durch Staffelspiele, Musikstoppspiele etc schon einmal eingührt worden sein, sodass Zusatzerklärungen nicht so viel Zeit kosten. Viel Spaß damit 🙂

https://drive.google.com/file/d/1Wn92QC0maDmMkuISnfL00XtIbodVGcZe/view?usp=sharing

 

Anlauttabelle

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In diesem Schuljahr arbeite ich „nur“ mit dem Tinto Buchstabenordner als Lehrwerk zum Erlernen der Laute. Ansonsten habe ich die Geburtstagsstationen, das ABC Heft (unliniertes A5 Heft zum jeweiligen Gestalten einer Seite zum Buchstaben/Laut) und zum Abschluss gibt es immer einen Buchstabentest. Da Tinto sonst keine große Rolle in meinem Unterricht spielt, habe ich beschlossen mit dem Worksheet Crafter eine eigene Anlauttabelle zu erstellen und nicht das Buchstabenhaus zu verwenden. Ich habe eine bunte Tabelle für das Zeigen und Aufhängen – und eine schwarz-weiße Tabelle zum Gestalten für die Kinder erstellt. Beide möchte ich heute hochladen. Ich habe sie leicht für den Blog verändert, wegen Begriffe und Bilderrechte und nun kann sie gerne benutzt werden. 🙂

Mit meinen Kids habe ich sie in der letzten Woche eingeführt, kleine Suchspiele gemacht und im Anschluss haben sie mithilfe der Tabelle schon selbst versucht, Wörter zu schreiben. Ich finde diese Arbeit neben dem Buchstabenlehrgang sehr hilfreich und sie gibt den Schülern die Möglichkeit sich im Schreiben von Wörtern auzuprobieren, auch wenn sie noch nicht alle Buchstaben kennen.

https://drive.google.com/file/d/1gjqrvZcz1G204vrF7bXdstvKm6Y6SMMp/view?usp=sharing

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Englisch: Whats your telephone number?

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Die ersten Englischstunden in Klasse 3 drehen sich bei mir immer um:
– Begrüßung
– What’s your name?
– English is everywhere (https://arisgrundschulblog.wordpress.com/2019/08/10/english-is-everywhere-englisch-klasse-3-1-stunde/)
– Colors
– Numbers

Ich lasse immer noch ein paar Classroom Phrases und die Wochentage einfließen, spreche dies aber noch nicht genau an.  Die Farben habe ich mit dem Buch „Mouse Paint“ eingeführt. Einige Kids hatten auch schon Vorerfahrungen und konnten die Farbwörter gleich mitsprechen.
Nun sind wir bei den Zahlen angelangt. Passend dazu habe ich ein Arbeitsblatt erstellt, das zum Sprechen anregen soll: Die Kids denken sich zunächst einen eigene Telefonnummer aus. Danach dürfen sie mit ihrem Blatt durch die Klasse gehen und andere Kinder nach deren Telefonnummer fragen. Abschließend werden die Nummern im Plenum vorgelesen und verglichen.

https://drive.google.com/file/d/1MA1e38NYHZeV3cFAaiV5GwARIgWOuIZM/view?usp=drivesdk

 

Der Buchstabengeburtstag in Klasse 1 als Teil des Lernweges

In meiner JÜL 1-3 gehörte die Erarbeitung der Buchstaben und Laute auch zum Lernweg. In meiner jetzigen ersten Klasse habe ich mich wieder für den Lernweg und den darin enthaltenen Buchstabenlehrgang entschieden. Diesen habe ich allerdings etwas ausgebaut (über meine Arbeit mit den Lernwegen hane ich in früheren Beiträgen schon berichtet u.a. hier: https://arisgrundschulblog.wordpress.com/2018/09/03/lernwege-2018-19/ )

Der Geburstagsbuchstabe wird zunächst eingeführt. Danach arbeiten die Kinder individuell, in ihrem eigenen Tempo. Sollten Kinder schneller fertig sein, dürfen sie auch schon den nächsten Buchstaben selbstständig bearbeiten.

Schritt 1 – mit den Sinnen erfahren (nach der Einführung und dem „Happy Birthday“)

Auf und unter dem Fensterbrett befinden sich die Stationen. Die Stationskarten habe ich schon als PDF Datei hochgeladen. Die Kinder sollen von diesen circa 4 Aufgaben lösen. Hier geht es um Hören, Fühlen, Sehen.

Schritt 2 – Erarbeiten

Die Aufgaben im Tinto Buchstabenordner werden bearbeitet.

Schritt 3 Anwenden

Im ABC Heft (A5 Heft, unliniert) wird eine Buchstabenseiten zum jeweiligen Laut gestaltet. Dieses ist alphabetisch geordnet. Die besonderen Laute befinden sich am Ende.

Ich schreibe den großen und kleinen Buchstaben mit Bleistift vor. Die Kinder fahren diese mit Bunstiften in verschiedenen Farben nach. Dann dürfen sie Bilder malen, Wörter schreiben, den Buchstaben aus Magazinen/Zeitungen ausschneiden und aufkleben, auch Bilder oder Sticker aufkleben. Ich habe ein paar Sticker gekauft, die sie dann benutzen können. Auch Zeitungen und Zeitschriften liegen bereit.

Schritt 4 Abschluss

Letzte Aufgabe ist der Buchstabentest, eine A4 Seite mit Aufgaben rund um den Buchstaben. Diese befinden sich in einem Ordner (momentan aber noch auf meinem PC 😉 ).

Für den Lernweg verdienen die Kids also pro Laut 4 Sticker:

  • Buchstabenstationen
  • Tinto
  • ABC Heft
  • Buchstabentest

Unsere Klassenregeln

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Tag 3 in der Unterwasserklasse. Die erste Woche wird hauptsächlich zum Ankommen, Kennenlernen und Einführen von Regeln und Ritualen genutzt.

Heute ging es um die Einführung unserer Klassenregeln.  In meiner JÜL Klasse habe ich immer die Regeln komplett alleine erarbeiten lassen (im Kreis, in Gruppenarbeit). In meiner jetzigen ersten Klasse habe ich die Regeln schon vorformuliert, da es den jungen Kindern noch schwerer fällt, ganz alleine Regeln zu finden und zu formulieren. Da ist das jahrgangsübergreifende Lernen wirklich von Vorteil.

Natürlich habe ich trotzdem erst die Ideen der Kinder im Kreis aufgenommen und wir haben diese besprechen und begründet. Regeln wie: „Nicht treten!“, „Sich melden!“ oder „Nicht zu anderen Sch…!“ sagen (lach) wurden genannt. Danach haben wir die einzelnen Regeln kennengelernt und besprochen. Morgen wird es noch ein Minifaltbuch (vom Zaubereinmaleins) zum Thema Klassenregeln geben.

Die Regeln habe ich heute als Link zum Download beigefügt. Wir haben unsere Regeln an die Tür gehängt. Daneben werden dann noch einige Hinweise stehen, wie wir im Unterricht miteinander arbeiten. Die große Überschrift lautet: „Ohne Regeln geht es nicht“

https://drive.google.com/file/d/196RfSLcI_ZFB-n4wcQyzyE8LnM18EgWm/view?usp=sharing

Viel Spaß damit! 🙂