Logbuch in der Monsterklasse

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Heute gibt es den Link zu meinem Logbuch.

Ich habe schon öfters darüber gelesen und auf vielen Blogs auch Beispiele für Logbücher gesehen. Sich ein Wochenziel zu setzen, das eigene Arbeiten zu reflektieren, noch einmal über die vergangene Woche nachzudenken, empfinde ich sehr wichtig. Deswegen habe ich auch ein Logbuchblatt erstellt. Im Moment nur für Klasse 2 und 3, für die Erstklässler muss ich noch ein etwas einfacheres erstellen.

Die Kids haben einen weißen Hefter, in denen die Blätter gesammelt werden. Jeden Freitag in der letzten Stunde, die wir hauptsächlich für Orga, Wochenrückblick und Freiarbeit nutzen, füllen die Kids ihr Blatt für die vergangene Woche aus. Da wir unseren Montag immer mit Sport beginnen und ich danach nur noch eine Stunde Deutsch habe (voll doof), nehmen sich meine Schüler auch gleich ihr Blatt für die neue Woche und überlegen sich ein Wochenziel.

Sich ein Wochenziel zu setzen, fällt vielen noch schwer. Eigentlich müsste man sich mit den meisten Kindern kurz treffen und dabei ein bisschen helfen. Das geht aber leider nicht in einer JÜL 1,2,3 mit 23 kleinen Monstern. 😉 So stehen da manchmal noch Sachen wie: „10 Seiten im Indianerheft“, „Schreibschrift“ oder „besser lesen“. So etwas am Ende der Woche zu reflektieren, ist für die Kids dann schwierig oder frustrierend, weil die Ziele zu hochgesteckt- oder unklar formuliert waren.

Auch der Wochenrückblick und der Blick auf die Lernwegarbeit ist schwierig für manche Kinder. Es ist für viele anstrengend sich noch einmal mit der Woche zu beschäftigen und den Dingen, die passiert sind: Spiele mit Freunden, Streitigkeiten, eine besonders schöne Stunde, etwas Neues, dass man gelernt hat, eine Aufgabe, auf die man besonders stolz ist etc. Auch die Lehrerecke kann ich gar nicht so oft ausfüllen, da die Zeit einfach nicht da ist. Das macht mich manchmal richtig unzufrieden, weil ich den Kids auch gerne ein Feedback geben möchte und nicht nur einen Smiley oder das Wort „Prima!“.

Die freiwillige Hausaufgabenzeit (Lesen und Rechnen) wird nur von den wenigsten Eltern ausgefüllt. Das liegt aber auch ein bisschen am Umfeld der Schule. Trotzdem empfinde ich dies als wichtig und freue mich über jede Unterschrift von Mama oder Papa.

Ich hoffe, dass sich das in den nächsten Wochen und Monaten noch weiterentwickelt und zu einer angenehmen Routine wird.

https://docs.google.com/presentation/d/1p_zwuawOaAiLZa4jXoTrIcmMQW87r9-plC_xAXA3SjY/edit?usp=sharing

 

Lernwege 2018/19

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Auch in diesem Schuljahr habe ich mich für die Arbeit mit den Lernwegen entschieden, für mich der passende Weg, um jahrgangsübergreifend unterrichten zu können.

Jedes Jahr überarbeite ich diese. Ich reflektiere das vergangene Schuljahr, überlege, welche Aufgaben gut geklappt haben, wo es Probleme gab und versuche sie dementsprechend zu verändern. In diesem Jahr habe ich die Vorderseite komplett überarbeitet und nun auch noch die Unterrichtsinhalte als Lernziele hinzugefügt. Immer wenn ein Ziel erreicht wurde, kann dieses durchgestrichen oder mit einem Aufkleber markiert werden. Ich habe mich bei den Zielen am Rahmenplan und an den jeweiligen Jahrgangsstufen orientiert. Außerdem bekommen Kinder mit Förderplänen individuell angepasste Ziele auf ihren Lernweg.

Weiterhin habe ich bei ein paar Lernwegen die Aufgabenmenge reduziert. Manche davon habe ich dann als Zusatzaufgaben eingetragen. Durch die wirklich große Schere innerhalb der Monsterklasse, wird es wieder mehr als nur drei Lernwege geben. Momentan sind es aber weniger als im vergangenen Jahr.

Die Erstklässler bekommen erst einmal alle den gleichen Lernweg. Innerhalb der ersten Schulwochen entscheidet sich dann, ob auch hier noch einmal differenziert werden muss. In Klasse 2 habe ich zwei verschiedene Lernwege, in Klasse 3 sind es bisher vier. Nicht alle Kinder können direkt mit den Lernwegen anfangen. Ein paar müssen noch ihre alten Aufgaben beenden.

Die Farben habe ich so beibehalten: gelb für Jahrgangsstufe 1, grün für Klasse 2 und rot/orange für die Drittklässler.

Nun kann das neue Jahr beginnen…. 😉

Die ersten Tage…

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Die ersten drei Tage mit den Kids sind schon vorbei, ich fühle mich sehr gut vorbereitet, habe schon viele Dinge erledigt und vorbereitet und nehme mir auch etwas Zeit, um an Details zu arbeiten. Die neuen Erstklässler (5 Kinder) werden erst am kommenden Samstag eingeschult. In dieser Woche liegt der Fokus hauptsächlich auf den Wiedereinstieg in das Schuljahr, dem Wiederholen, der Klassenraumgestaltung, dem Einüben des Liedes für unser Programm am Samstag und dem Einsortieren der neuen Materialien. Die Schüler sind sehr gut drauf, kennen und erinnern sich an die Regeln und Rituale, haben die neuen Sachen schon in ihren Ablauf integriert. Neue Plätze wurden verteilt, Tischkarten wurden geschrieben, gestaltet und laminiert, über die Ferien berichtet und geschrieben, an Aufgaben aus dem letzten Jahr ein bisschen gearbeitet. Macht mich fast ein bisschen traurig, dass ich meine so gut strukturierte Klasse ab Februar für ein halbes Jahr (?!?) alleine lassen werde.

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Ein bisschen ruhig hier… ;)


Die letzten Wochen vor den Ferien waren noch einmal sehr stressig: Zeugnisse, Chaos sortieren, Bücherlisten, Bestellungen Elternabende, Ausflüge, Schulübernachtung, Klassenraum leer räumen (für die Grundreinigung :/) … Teilweise habe ich auch schon neue Lernwege für einige Kids erstellt und sie haben schon daran gearbeitet. Die Schere war in diesem Jahr besonders groß, was eben auch noch mehr Differenzierung bedeutet. Bin gespannt, was das neue Schuljahr mit sich bringt. Ich gebe vier Kinder ab, bekomme fünf Erstklässler.
Heute ist mein letzter Urlaubstag in den USA, morgen gehts schon wieder nach Hause. 😦 Natürlich war ich wieder fleißig bei Lakeshore Learning, Target und Dollar Tree für die Schule shoppen. Ich freue mich schon, die neuen Sachen zu nutzen, von Pocket Charts über kleine Geschenke und Sammelkarten für die Schüler ist alles dabei. Ein paar Lehrerfotos habe ich auch gemacht. 😉

Ein kleines Ferien-Update aus den USA

Uiuiui, heute habe ich ganz große Augen bekommen und meine Dollar für Schulmaterialien ausgegeben- ich muss zugeben- mit breitem Grinsen und leuchtenden Augen: Ich war bei „Lakeshore Learning“, der Ikea für Lehrer… 🙂
http://m.lakeshorelearning.com/h5/index/
Als ich noch in Venice Beach gewohnt habe, habe ich immer da eingekauft und auch viele Dinge mit nach Deutschland genommen. Das Angebot ist einfach UNGLAUBLICH, es macht wahnsinnig Spaß rumzubummeln, ein Paradies für Lehrer, von Lernspielen über fertig ausgearbeitete Unterrichtseinheiten, Classroom Management, Sticker, Belohnungssysteme und und und, es gibt einfach alles, die Preise sind auch in Ordnung. Außerdem gibt es ein Mega Laminiergerät, an dem nan alles laminieren kann, wohooo!!!! Hehe und an der Kasse gabs dann nochmal extra Savings und einen „Teacher’s Planner“, weil ich noch im System stehe, mit meiner alten Venice Beach Adresse, achja…

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