Nach den Ferien-Ferientagebücher


In den letzten Tagen war es etwas ruhiger auf meinem Blog. Ich habe aber noch fleißig gearbeitet, vorbereitet und das letzte Wochenende tatsächlich dann mal Schule ganz zur Seite geschoben… Seit Montag bin ich wieder fleißig am Unterrichten. Meine Mathelehrerin ist weiterhin krank geschrieben, was bedeutet, dass ich weiterhin für Mathe verantwortlich bin. Mit dieser Doppelbelastung habe ich nicht so ein Problem, weil ich das Fach gerne mag, aber die wegfallenden Doppelsteckungen machen mir dann doch etwas schlechte Laune. Alleine mit 24 Kids, Inklusion, JÜL und DAZ – das ist doch alles etwas viel… :/

Ein sehr schönes Erlebnis hatte ich aber, die Ferientagebücher wurden diesmal nicht nur von zwei Kindern wieder mit in die Schule gebracht, sondern von fast allen… Sie waren gefüllt mit Geschichten, Bildern und anderen kleinen Ferienerinnerungen. Ich werde mir alle in Ruhe anschauen, ein Feedback geben und den 2. und 3. Klässlern individuelle Lernwörter heraussuchen. Ich habe mich super gefreut, dass die Kids so fleißig waren. 🙂 Auch die Ergebnisse können sich sehen lassen. Ein Erstklässler(!!!!!!) hat fast das komplette Heft vollgeschrieben, ich bin mir sicher, er hatte ein bisschen (viel) Hilfe, aber soviel Liebe und Arbeit – Gänsehaut!!!!

Ich kann nur weiterempfehlen, Ferientagebücher anzulegen. Ein schönes Cover (danke google) suchen, welches die Kinder dann noch gestalten können, weiße A5 Blätter, alles zusammenheften und schon fertig… 🙂

2 Kommentare zu „Nach den Ferien-Ferientagebücher

  1. Guten morgen,

    Ich finde als Mutter so Ferientagebücher aber auch Wochenendberichte Schrecklich…. Man denkt als Eltern das die Kinder was erzählen können ein Programm auffahren zu müssen. Das sie wenigstens was zu erzählen haben!

    Wir hatten letztes Schuljahr auch so Berichte schreiben müssen und seit wir eine andere Lehrerin haben zum Glück nicht mehr! Und ja wir haben gerade Herbstferien und nein wir haben NICHTS unternommen und es war einfach nur erholsam sich als Eltern keine gedankten machen zu müssen den Kindern was Bieten zu müssen! 😉

    Lg Julia

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    1. Liebe Julia,
      vielen Dank für dein Feedback. Das Ferientagebuch muss abhängig von den Schülern betrachtet werden. In meiner Klasse empfinde ich es als sehr hilfreich und die Kinder sind stolz auf ihre Ergebnisse.

      Es war eine freiwillige Hausaufgabe. Eine Schülerin hat mich gefragt, ob wir wieder ein Tagebuch machen können, so ist die Idee entstanden.

      Inhaltlich hatte ich keine Erwartungen an die Kids. Mir ging es vordergründig um die Beschäftigung mit Sprache und Schrift. Viele Familien haben gar keine Möglichkeit „ein Programm“ anzubieten. Die Kids schreiben oder malen, was sie gespielt haben, gegessen haben oder wen sie besucht haben. 🙂 LG

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